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Eva-Maria-Popp Im Gespräch Interviews & Stories

Ein musikalisches Treffen mit dem sympathischen Schauspieler Ben Blaskovic

Ich liebe es, interessante Menschen zu treffen und mit ihnen über Gott und die Welt zu plaudern. Deshalb freue ich mich, dass ich erneut mit einem spannenden Interviewpartner sprechen durfte.

Aus Ihren Leser zuschriften, liebe Leserinnen und Leser, weiß ich, wie sehr Sie es schätzen, dass wir vom WIA-Team darauf achten, dass wir für unsere Reportagen mit Menschen sprechen, die etwas zu sagen haben und die Sie aus Film, Funk und Fernsehen kennen.

Von Til Schweiger über Placido Domingo, Patricia Kelly bis Bernhard Brink ist die Liste der Prominenten lang, mit denen ich für die WIA gesprochen habe.

Heute darf ich Ihnen Ben Blaskovic vorstellen – einen 30-jährigen Aus- nahmeschauspieler und besonders einfühlsamen Musiker. Er spielt u.a. den Controller Andreas „Andi“
Lorenz bei den „Rosenheim Cops“.

Wir verabreden uns in einer interessanten Location, auf dem WeberFünf-Hof in Niederbayern. An einem lauen Sommerabend sitzen wir am Lagerfeuer, die Kinder braten Stockbrot und Kartoffeln im offenen Feuer, die Erwachsenen lauschen den Klängen, die Ben Blaskovic zusammen mit dem Weber-Großvater produziert. Ben hat seine Gitarre mitgebracht, der Großvater spielt auf dem Akkordeon. Alle zusammen singen und schunkeln wir. So stelle ich mir das beschauliche Landleben einer Großfamilie vor 100 Jahren vor.

Das entspricht so ganz der Philosophie, die sich der WeberFünf-Hof auf die Fahnen geschrieben hat: Entschleunigung, das Leben mit allen Sinnen erfahren und erleben, miteinander ins Gespräch kommen, Ausspannen, neue Kraft schöpfen, ein kulinarisches Verwöhnprogramm mit einfacher, regionaler Küche nach dem FULIB- Konzept.

Dazu passt der Umgang mit den Tieren. Die Alpakas und Ponys verbreiten eine angenehme Ruhe, ihre Gelassenheit überträgt sich auf uns. Normalerweise finden auf dem WeberFünf-Hof Kinderfeste, Kindergeburtstage, Schulausflüge, Seniorenausflüge und -betreuung, Seminare und Kochkurse statt.

Heute jedoch hat sich auf dem Hof hoher Besuch angekündigt: Ben Blaskovic. „Wir waren schon ein bisschen nervös“, meint Elli Schreiner, die Juniorchefin auf dem Erlebnishof. „Doch Ben ist so natürlich und liebenswert, dass Mama und ich bald vergessen haben, dass wir ihn ansonsten im Fernsehen sehen.“

Neben der bereits erwähnten, be- liebten Serie „Die Rosenheim Cops“ sieht man den sympathischen Star auch gerne als „Schwiegermutters Liebling“ im ZDF Herzkino bei Rosamunde Pilcher und Katie
Fforde, sowie in der ersten Staffel der RTL Serie Lifeline.

Im richtigen Leben ist Ben ein echt „bayerisches Gewächs“, aufgewachsen am Schliersee, sehr bodenständig und heimatverbunden. Deshalb fühlt er sich am WeberFünf-Hof auch gleich wohl. Natürlich trägt der atemberaubende Sonnenuntergang dazu bei, dass Ben total relaxed und nach einem stressigen Drehtag bei Cilly und Elly sowie den Alpakas „echt runterkommt“, wie er sagt.

Neben dem heimatverbundenen Schauspieler gibt es eine zweite Seite an Ben Blaskovic: Es ist die Abenteurerseite an ihm. Er ist sehr weit gereist und hat längere Zeit in Los Angeles gelebt. „Hier habe ich als Schauspielschüler sehr viel gelernt und davon profitiere ich noch heute bei jeder neuen Rolle“, erzählt er mir mit leuchtenden Augen.

Sein USA-Aufenthalt hat ihm sehr gut getan, sowohl beruflich als auch persönlich. „Es ist wichtig, dass man als junger Mensch den Duft der weiten Welt schnuppert. Das formt die Persönlichkeit. Nach der Rückkehr in die Heimat ist man gewappnet für alles, was das Leben bringt.“

Die Abenteurerseite an Ben findet sich auch in seinem zweiten Beruf. Neben der Schauspielerei betätigt er sich als Eventveranstalter
in seiner bayerischen Heimat. Seine Kunden können bei ihm segeln, bergsteigen und all das unter seiner fachkundigen Führung unternehmen. Also alles, was ein Abenteuerherz höher schlagen lässt.

And last but not least ist Ben auch noch Musiker. Es groovt und
vibriert, wenn er die Gitarre zum Klingen bringt. Einfühlsam und mit einem Touch Weltschmerz zeigt er in der Musik seine besonders einfühlsame Seite. Ich habe mir seine CD „Rusty Waters“ angehört und konnte mich dadurch gut in seine Lebenswelt hineindenken.

Umso gespannter bin ich auf die neue CD „Those Who Dig“. Viele seiner Schauspielkollegen werden da sein, wenn die neuen Songs das erste Mal in der Öffentlichkeit erklingen. Eine gute Gelegenheit für alle Fans von Ben  Blaskovic, ihn live zu erleben und seine Musikerseite zu entdecken.

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EIN MANN WIE EIN BERG

Im Gespräch mit Schauspieler Ralf Moeller

Hollywoodstar Ralf Moeller wurde 1959 in Recklinghausen geboren. In seiner Jugend waren Schwimmen und Boxen seine bevorzugten Sportarten. In den 70er Jahren kam die damals noch neue und teilweise belächelte Sportart Bodybuilding dazu. Dies wurde seine große sportliche Leidenschaft, wobei in den Anfangsjahren das Wort „Leiden“ sicher auch Programm war. Doch die Anstrengungen wurden 1984 mit der Deutschen Meisterschaft und 1986 mit dem Titel „Mr. Universum“ belohnt. Wie schon bei seinem Freund Arnold Schwarzenegger war dies das Sprungbrett in die Schauspielerei. Ob im Kino oder im Fernsehen, Ralf Moeller ist nicht zu übersehen und das nicht nur wegen seiner Größe von 1,96 m. Er hat es geschafft und spielt in der Riege der ganz Großen wie Oscar-Preisträger Russel Crowe, Dwayne „the Rock“ Johnson oder Jürgen Prochnow. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, Ralf Moeller in München kennen zu lernen und ihm einige Fragen stellen zu dürfen.

WIA: In welcher Sprache sprechen Sie mit Arnie, wenn Sie sich treffen? (beide Muttersprache deutsch)

RALF MOELLER: Wenn wir alleine sind in Deutsch. Aber meist ist noch jemand anderes dabei und dann wechselt man ganz schnell ins Englische.

WIA: Lassen Sie uns an Ihrem Leben in Hollywood teilhaben und erzählen Sie uns ein besonderes Erlebnis! Was sind Ihre nächsten Projekte?

RALF MOELLER: Als der Anruf kam mit der Zusage zum Film „Gladiator“, das war schon etwas ganz besonderes. Zurzeit bin ich wieder in Deutschland um meinen neuen Film „Klassentreffen“ mit Freund Til Schweiger zu promoten. Außerdem sind wir gerade dabei, den Kinofilm „Der letzte Bulle“ abzuschließen. Sie kennen sicher die Serie von Sat1 mit Hauptdarsteller Henning Baum. Daraus wurde jetzt ein Film gemacht, der im November 2019 in den Kinos anläuft.

WIA: In den letzten Jahren haben Sie sich auch sehr stark sozial engagiert. Bitte erzählen Sie unseren Lesern etwas über Ihre Projekte „Starke Typen“

RALF MOELLER: Auch deswegen bin ich wieder verstärkt in Deutschland, z. B. im letzten November in Salzgitter, wo ich lernschwache Schüler und solche mit Migrations hintergrund mit Unternehmern vernetzt habe, und diese Schüler dadurch die Möglichkeit zu einem Praktikum erhalten oder vielleicht sogar eine Lehrstelle angeboten bekommen. Auch ist mir der Kontakt zwischen den Generationen wichtig. Jugendliche und Senioren können so viel von einander lernen.

Die Schüler können den Senioren den Umgang mit der neusten Technik, wie Laptop und WhatsApp beibringen, ihnen die Angst davor nehmen und wenn ein Senior dann mit seinem weit entfernt lebenden Enkel skypt, dann haben alle etwas davon. Senioren können wiederum ihre Lebenserfahrung mit den Jugendlichen teilen und ihnen in schwierigen Situationen helfen.

Für sein Engagement bei „STARKE TYPEN“ wurde Ralf Moeller von Kinderlachen mit dem Kind-Award ausgezeichnet.

Auch die Unterstützung unserer Bundeswehrsoldaten und -soldatinnen im Ausland ist mir sehr wichtig. Deshalb habe ich persönlich eine Auswahl an Fitnessgeräten im Wert von 30.000 Euro nach Afghanistan gebracht, um den tristen Alltag der Truppe etwas zu bereichern.

WIA: Die Gesundheit ist für uns alle ein wichtiges Gut. Das gilt für Sie als Schauspieler genauso, wenn nicht noch mehr. Haben Sie ein paar Tipps für unsere Leser?

RALF MOELLER: ERNÄHRUNG: Mit der Ernährung steht und fällt alles. Ich sage immer, 80% des persönlichen Wohlbefindens hängen von der Ernährung ab. Ernähren wir uns falsch, mit zuviel „bösem“ Zucker und Fett, kann unser Körper, auch wenn er es geistig noch könnte, nicht schaffen. Das gilt auch, oder besonders im Alter. Ich persönlich bin fast vollständig vom „roten Fleisch“ abgekommen. Seit einem Jahr ernähre ich mich fast ausschließlich vegan und fühle mich gesünder
und fitter. SPORT: Jeder so viel wie er kann und wenn möglich etwas mehr, um den „inneren Schweinehund“ nicht gewinnen zu lassen. Vor allem für Senioren ist Bewegung so wichtig – Wer rastet der rostet – und das stimmt! Aber achten Sie darauf, was der Körper noch als Wohlfühlen empfindet! Überanstrengung ist genau so falsch, wie gar keine Bewegung. Wandern, Schwimmen, Radfahren, kleine morgendliche Gymnastik sind für Senioren sehr zu empfehlen. Am Besten spricht man sich auch mit seinem Arzt ab oder geht in ein Fitnessstudio, das spezielle Seniorenangebote und Geräte anbietet.

WIA: Ich habe Sie auf der PIXX auch als großen Genießer kennen gelernt. Was sind Ihre großen und kleinen Laster/Genüsse?

RALF MOELLER: Einer guten Zigarre kann ich nur sehr schwer widerstehen. Sie ist für mich auch der Inbegriff von guter Gesellschaft und Zeit. Denn nur dann kann man eine Zigarre mit einem guten Rotwein auch richtig genießen. Das Leben zu genießen ist so wichtig und erhöht die Lebensqualität. Lieber mache ich danach ein paar Sit-ups mehr als „Buße“, als darauf zu verzichten.

WIA: „Alt werden ist nichts für Feiglinge“ hat Joachim Fuchsberger einmal gesagt. Wie gehen Sie damit um und welche Tipps haben Sie für unsere Leser?

RALF MOELLER: Wir können das Altern nicht aufhalten, wir können uns ihm nur stellen. Aber wir können ihm entgegenwirken! Mit gesunder Ernährung, ausreichend Sport und vor allem positiver Einstellung. Ich bin mittlerweile 60, habe aber immer noch die Einstellung und Energie wie früher. Dafür muss Mann/Frau aber auch etwas tun. Lassen Sie sich nicht hängen, auch wenn es hier und da einmal „zwickt“.